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Tarifwechsel Riester Rente

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Meine Riester Rente soll folgende Leistungen beinhalten:
Ihr Jahresbruttoeinkommen *  EUR
Anzahl der Kinder, für die Kindergeld bezogen wird *
Ich möchte mit meiner Vorsorge beginnen am * 01.
Geburtsdatum (TT.MM.JJJJ) * ..
Berufsstatus *



Auch bei der Riester Rente lohnt sich ein Tarifvergleich. Mit einem Tarifwechsel könnten Sie bares Geld sparen. Die Riester-Rente zählt zu den beliebtesten Vorsorgeprodukten der Deutschen, und das sicher zu Recht. Bisweilen möchte man jedoch in einen anderen Tarif und/oder zu einem anderen Anbieter wechseln. Die Gründe können vielfältig sein, beispielsweise erwägen viele Riesterer, aus dem Fondssparen auszusteigen, seit die nächste Finanzkrise im Gange ist. Der Wechsel ist nicht schwierig und auch nicht teuer.

Tarifwechsel Riester-Rente

Die etwa 13,5 Millionen Riester-Sparer fragen sich vor allem nach dem Gewinn der staatlich geförderten Altersvorsorge. Da die Versicherer das Geld auch in Aktien anlegen, um Rendite zu erzielen, schauen manche der Versicherten seit August 2011 sorgenvoll auf die Kurse und verfolgen die schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten. Die Rendite ist allerdings nicht der einzige Gesichtspunkt, unter dem ein Riester-Vertrag bewertet wird, auch die Zuverlässigkeit des Versicherers spielt eine Rolle, ebenso die Flexibilität der Verträge. Auch hier liegen bisweilen Gründe für einen Tarifwechsel. Doch um bei der Rendite zu bleiben: Klassische Riester-Verträge garantieren 2,25 Prozent Verzinsung, meist erwirtschaften die Versicherer mehr. Ob es am Ende 4 oder gar 6 - 7 Prozent werden, hängt nicht nur von der Finanzmarktentwicklung ab.

Auch die Person des Riester-Sparers selbst beeinflusst die Möglichkeiten des Vertrages. Die Lebenserwartung muss bei einer klassischen Rentenversicherung einkalkuliert werden, aber auch die staatlichen Zulagen fließen je nach Familienstand und Kindern unterschiedlich. Daher ist es bisweilen sogar absurd, die reine Rendite zu berechnen. Denn ein Arbeitsloser, der nur das absolute Minimum in einen Riester-Vertrag einzahlen kann, erzielt auf diese Weise sogar durch die staatliche Förderung eine zweistellige Rendite. Daher legen Riester-Sparer, denen das einleuchtet, ebenso viel Wert auf Transparenz und Zuverlässigkeit der Anbieter. Insbesondere die mangelnde Transparenz war im Jahr 2011 oft kritisiert worden, ein Grund für viele Riester-Sparer, Tarif oder Anbieter zu wechseln. Der einfache Wechsel in einen anderen Tarif beim gleichen Versicherer ist ein weiteres Kriterium zur Beurteilung einer Riester-Rente. Wenn das zu kompliziert wird, muss ein anderer Anbieter gefunden werden und ein Tarifwechsel der Riester Rente sollte angestrebt werden.

Wie funktioniert der Tarifwechsel?

In den Versicherungsbedingungen der Anbieter ist klar aufgeführt, welche Kosten durch einen Tarif- oder Anbieterwechsel entstehen. Oft liegen diese bei nur etwa 50 Euro. Sollten die Rückkaufswerte noch zu gering sein, könnte es passieren, dass Beiträge nicht komplett zurückgezahlt werden. Das angesparte Riester-Guthaben ist im Übrigen problemlos zu übertragen.

In der Kündigung des alten Tarifs muss das Guthaben benannt werden. Um den Tarif- oder Anbieterwechsel zu starten, muss zunächst die Kündigungsfrist des bisherigen Vertrages ermittelt werden. Dann wird in der fristgemäßen Kündigung vermerkt, dass das Guthaben übertragen, nicht ausbezahlt wird, und dass dies prämienunschädlich geschehen soll. Bei der Eröffnung eines neuen Riester-Vertrages wird dem Antrag ein Schreiben beigelegt, welches die Guthabenübertragung beantragt. Der neue Anbieter - oder der alte bei bloßem Tarifwechsel - kümmert sich um den Einzug und die Neuanlage des alten Guthabens.

Wechselgründe

Der häufigste Wechselgrund dürfte im Jahr 2011 die Umschichtung in eine risikoärmere Police sein, auch der umgekehrte Weg ist natürlich möglich. Der Wechsel der Tarife, die von Banken, Versicherern und Fondsgesellschaften offeriert werden, ist immer möglich. Der Gesetzgeber schreibt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor. Die Zulagen behält der Sparer nur, wenn er generell beim Riestern bleibt und lediglich den Tarif (den Anbieter) wechselt. Sollte der Riester-Vertrag komplett gekündigt werden, müssten die Zulagen zurückgezahlt werden, davon ist generell abzuraten. Bei jüngeren Verträgen wird immer zunächst geprüft, ob ein Wechsel lohnt.

Per Gesetz sind die Anbieter verpflichtet, die Gebühren auf minimal fünf Jahre zu verteilen, ältere Verträge aus dem Beginn der 2000er Jahre sahen hierfür sogar zehn Jahre vor. Damit ist gewährleistet, dass ein wechselwilliger Riester-Sparer in den ersten Jahren die Abschlusskosten nur zum Teil tragen muss. Dass sich der Wechsel lohnen kann, zeigt die Berechnung von nur einem Prozentpunkt Unterschied in der Renditeerwartung. Wer nämlich über 30 Jahre jedes Jahr 1.200 Euro einzahlt, gewinnt durch 1 Prozent Mehrrendite 13.000 Euro. Bei den Kosten ist der Effekt natürlich genauso hoch. Im schlechtesten Fall erhält der Riester-Kunde einige hundert Euro weniger Rente, das geht aus Berechnungen von Verbraucherschützern hervor.

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